10. Dezember 2022 - 17. Januar 2023

Flucht vor dem Schnee - ab in den Süden

Am 10. Dezember geht es los, in gemütlicher Fahrt nach Sète in Südfrankreich. Von da aus dann am 12. Dezember aufs Schiff und erreichen dann am Abend des 14. Dezembers die Hafenstadt Tanger in Marokko.

Bei Schneefall starten wir in der Schweiz in Richtung Südfrankreich. Dort ist das Wetter anfangs etwas schöner und vor allem wärmer. Bei strömendem Regen warten wir auf die Fähre nach Tanger und nach 48 Stunden landen wir bei gleichem Wetter in Tanger. Nur ist es in Marokko wenigstens etwas wärmer. Bei 15 – 18º C lässt sich der Regen besser ertragen. In zwei Tagen soll es mit dem Regen vorbei sein …

Unser Tour Guide Franco

Römische Ruinen bei Volubilis

Besuch bei einheimischen Fischern am Sidi Chahed See

Die Königsstadt Fès - die älteste von insgesamt 4 Königsstädten in Marokkko

Die Medina von Fès gilt als größte zusammenhängende mittelalterliche Medina Nordafrikas und UNESCO-Weltkulturerbe seit 1981 bietet sie ein einzigartiges Labyrinth aus über 9.000 engen Gassen, verwinkelten Durchgängen, traditionellen Souks und jahrhundertealten Handwerksbetrieben. Mehr als 100.000 Menschen leben und arbeiten hier, in einer Kulisse, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Besonders sehenswert sind die Märkte, die sogenannten Souks, auf denen Gewürze, Lederwaren, Töpferarbeiten, Textilien und Handwerkskunst verkauft werden.

Die Berberaffen im Zedernwald bei Azrou

Die verlassenen Minen bei Midelt

Im Abbaugebiete bei Aouli wurde seit 1926 von den Franzosen Bleierz gefördert. 1970 wurde der Abbaubetrieb eingestellt und seit dem verfallen die Anlagen.

Einladung zum Tee bei einer Berberfamilie

Unterwegs hat uns ein Berber zu seiner Familie eingeladen, um ein Tee zu trinken. Die Gastfreundschaft erstaunt mich jedesmal wieder aufs Neue, wenn ich bedenke, wie wenig die Leute doch besitzen und es noch mit Fremden teilen. Man sieht nur fröhliche Gesichter, das gibt mir etwas zu denken, wenn ich an die vielen grimmigen Gesichter bei uns zu Hause denke. Wir verabschieden uns mit kleinen Gastgeschenken von der Familie uns setzen unsere Wüstentour fort.

Weiter gegen Süden ...

Querfeldein ...

Reifenpanne

Kunst mitten im Niemandsland

Hannsjörg Voth hat in der Wüste gewaltige archetypische Objekte geschaffen: Aus Lehm und Stein erbaute er eine Himmelstreppe, deren 52 Stufen hinauf ins Nirgendwo führen, und die goldene Spirale, in der man hinabsteigen kann in die Tiefe eines Brunnens und die Stadt des Orions, ein dreidimensionales Abbild des Sternbildes Orion. Die Bauwerke können in Marokko besucht werden. Sie vermitteln sich in ihrer Aura der Zeitlosigkeit und Unantastbarkeit.

Stadt des Orions (Marha-Ebene)

Die goldene Spirale (Marha-Ebene

Die Himmelstreppe - Höhe: 16 m , Länge: 23 m, Baujahr: 1987

Brunnen in der Wüste

Merzouga

In Merzouga haben wir das 4×4 Museum besucht. Da gab es auch einige Exoten und Sonderanfertigungen zu bewundern.

Morocco National Auto Museum

Glück im Unglück

Merzouga – Flachriemen gerissen und den Zahnriemen verstellt. Bergen im Sand und Abschleppen ins Camp. Franco, unser Guide, hat sein Netzwerk genutzt, Ersatzteile und Mechaniker aufgetrieben. Abends um 19.30 Uhr fuhr ein Fiat Panda auf den Campground, an Bord alles nötige Werkzeug und die Teile. Um 22 Uhr schnurrte das Motörchen vom Filou wieder. Nach dem verdienten Nachtessen hatten die Mechaniker noch eine 186 km lange Rückfahrt vor sich. Sie sind um halb zwei zu Hause angekommen. Das alles wohlverstanden am Abend des 25. Dezember! Für mich ein Weihnachtswunder. Danke Franco Hemmi fürs Organisieren!

Von Merzouga nach Zagora

Zagora

Jahreswechsel in der Wüste

2. Keilriemen gerissen - noch geht es ohne Abschleppen

Ksar Tafnidilt (alt)

Ksar Tafnidilt (neu)

Plage Blanche

Sidi Ifni

nordwärts ...

Crocopark in Agadir

Am Stadtrand von Agadir befindet sich der Crocopark. Der Park wurde im Mai 2015 eröffnet und hat 325 Nilkrokodile sowie Riesenschildkröten, grüne Leguane, Riesenpythons, Anakondas und Krallenaffen. Daneben beherbergt er eine Vielzahl von Kakteen, Palmen und Blumen.

Jimi Hendrix Café - Diabat

Stadtbummel in Essaouira

Essaouira (arabisch الصويرة‚Die Eingeschlossene‘, ist eine Hafenstadt mit etwa 85.000 Einwohnern an der marokkanischen Atlantikküste und ist Hauptstadt der Provinz Essaouira in der Region Marrakesch-Safi. Vor der Unabhängigkeit Marokkos wurde die Stadt auch Mogador genannt. Dieser Name geht vermutlich auf die Portugiesen zurück und wird heute nur noch für die vorgelagerte Insel verwendet. Die gesamte Altstadt (Medina) von Essaouira wurde im Jahr 2001 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Der Küste entlang in den Norden

Stadtbummel in Asilah

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