3 Monate Island - 3.07. - 25.9.2016
Besuch bei den Puffins in Bakkagerdi (Ostfjorde)
Naturbad Myvatn und Lupinenfelder
Akkureyri - die Hauptstadt des Nordens
Besuch in Uppsalir bei Katja und Freyr
Westfjorde: Djupavik - Krossnes -Dynjandi-Wasserfall
Landmannalaugar
Besuch bei Julia im neuen Guesthouse
Heidy kehrt am 24. August zurück in die Schweiz - ich bleibe noch 5 Wochen
Da das Wetter längere Zeit schlecht ist, beschliesse ich der Sonne entgegenzufahren und mach mich auf den Weg zur Halbinsel Snaefellsnes.
Snaefellsnes
In Arnarstapi habe ich festgestellt, dass die Piste über den Snaefellsjökull offen ist. Bisher war die immer wegen zu viel Schnee geschlossen. Natürlich musste ich da hoch, was dann aber auch wieder hiess, dass ich nachher zurückfahren musste bis nach Hellnar, denn Snaefellsnes ohne Waffel im Fjordhüsi, geht nun mal nicht.
Djúpalónssandur am Fusse des Snæfellsjökull
Krías (Küstenseeschwalbe) in Rif und der Kikjufell
Ab ins Hochland: Askja (F88) und zurück über die F910 (Nýidalur) und die Sprengisandur (F26)
Die Piste F910 war bis jetzt bei jedem Islandurlaub gesperrt gewesen. Dieses Jahr war sie geöffnet. Der Ranger in der Askja warnte jedoch, dass sie noch nicht fertig instand gestellt sei und noch Markierungen fehlen. Ich wollte es dennoch versuchen. Die starken Winde und schlechte Sicht (Sandwolken) verhinderten ein zügiges Vorankommen. Den Zielort Selfoss erreichte ich erst nach rund 14 mühsamen Stunden … Nach dieser anspruchsvollen Tour zeigten sich die ersten Kinderkrankheiten des neuen Filous. Der Deckel der Kühlbox lag oben auf den Betten, da musste ein pistensicherer Verschluss her. Die Eier in der Box haben es auch nicht überlebt, da musste nachts um 2 Uhr noch geputzt werden. Ich verzog mich mit dem Inhalt der Kühlbox in die Dusche des Campingplatzes in Selfoss. Zum. Glück war da niemand mehr in der Dusche.
Das Kompressorhorn hatte sich zerlegt, wie auch die Schrauben der Scheinwerfer haben sich gelöst und sind unterwegs verloren gegangen. Da hatte ich einiges zu tun mit Schrauben nachziehen…
13. August: Feuerwerk am Jökulsarlon - Wiedersehen mit Freunden
Islandpferde
Arnarvatnsvegur F578 von Laugarbakki nach Reykholt
Das Schild hatte recht, «Torleidi» heisst üble Piste. Vorne rechts hatte ich einen Stein erwischt, der in der Folge zu einem Bruch der Spurstange führte. Da gab es nichts anderes als einen Abschleppdienst zu benachrichtigen und den Filou so nach Reykjavik zu bringen. Vorher mussten aber mit der gebrochenen Spurstange noch über 40 km Piste und eine Furt zurückgelegt werden, denn in der Pampa wird niemand abgeholt. Da es Samstag war, musste ich bis am Montag warten, bis die Garage geöffnet war.
"Zwangsaufenthalt " in Reykjavik
Svalvogavegur 622 (Þingeyri - Westfjorde) - eine der schönsten Routen in Island
Am Ende des Svalvogavegurs fiel mir beim langsamen Überfahren der Steine an der Meeresküste ein leises Scheppern auf, das nicht aufhören wollte. Es zeigte sich dann, dass die Befestigung des vorderen rechten Stossdämpfers gebrochen war. Erstaunlich, dass das bei VW in Reykjavik beim Tauschen der Spurstange nicht bemerkt wurde. In langsamer Fahrt ging es dann zurück nach Isafjördur in eine Garage. Da die Stossdämpfer nicht mehr original VW sind, musste Tom von storm72.ch einen Ersatzdämpfer nach Island senden.
Nachdem der Stossdämpfer am Zoll in Reykjavik hängen blieb, musste der Garagist ihn mit dem Flugtaxi von Isafjördur holen gehen. Beim Einbauen zeigte sich dann, dass der Schlag durch den Stein auf das rechte Vorderrad doch mehr Schaden angerichtet hat …
Auch die rechte Antriebswelle war gestaucht und wurde sicherheitshalber ausgebaut. So musste ich die restlichen Strecken in Island mit 4×2 Antrieb, das heisst Hinterradantrieb bewältigen.
Zuhause wird es einiges zu reparieren geben.
Kurzer Besuch bei Julia in Selfoss und dann durch den Süden in Richtung Fähre.
Schwarzer Sandstrand Reynisfjara Black Sand Beach, Vík, Suðurland
Seehunde im Jökulsarlon
Arctic Henge - das isländische Stonehenge in Raufarhöfn
Es wurde als eine Art Denkmal an den altnordischen Glauben errichtet und besteht aus 4 großen Steinbögen und 72 Steinen, die rund um die Steinbögen angeordnet sind. Die Steine symbolisieren 72 Zwerge, die nach dem alten nordischen Glauben die 72 Wochen des Jahres repräsentieren. Die Steinbögen sind so aufgestellt, dass die Sonne an bestimmten Tagen genau von ihnen eingefangen wird. So scheint die Mitternachtssonne am 21. Juni genau durch den südlichen Bogen. Im Zentrum der Anlage erhebt sich eine gut 10 Meter hohe Säule. Erlingur Thorodsson hatte auch die Hoffnung, durch das Kunstwerk mehr Touristen in diese abgelegene Gegend Islands zu locken. Er erlag allerdings 2015 einem Krebsleiden und erlebte die Fertigstellung des Arctic Henge nicht mehr.